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Kompost für den Alltag


for the future

Seit August letzten Jahres geht die inzwischen 16-jährige Schwedin Greta Thunberg freitags nicht zur Schule, sondern in den Sitzstreik für die Zukunft unseres Planeten. Friday’s for the future! Ihr Vorbild hat inzwischen weltweit Schülerinnen und Schüler inspiriert.

Schulstreik in Cork. Quelle: http://www.fridaysforfuture.org

Ich wünsche mir sehr, dass diese Bewegung der Jugendlichen sich immer weiter ausbreitet. Gleichzeitig finde ich es beschämend für uns Erwachsene, dass wir – vor allem in den Industrienationen – in den letzten Jahrzehnten absolut verantwortungslos die Erde geplündert und Energie verschwendet haben und dass unsere Kinder und Enkelkinder jetzt auf die Straße gehen müssen, um auf den dramatischen Zustand des Planeten aufmerksam zu machen.
Greta Thunberg auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos: »Our house is on fire.«

Greta Thunbergs beeindruckenden Vortrag beim TEDxStockholm vom 24.11.2018 lege ich allen ans Herz. Mit deutschen Untertiteln nachzusehen bei youtube (11:10 min)
Die Rede zum Nachlesen findet sich auf dieser Ted.com-Seite.

Karin Prien, Bildungsministerin in Schleswig-Holstein, meinte jüngst zu den Schulstreiks: »Am Ende sind Bildung und Forschung der Schlüssel zur Beherrschung des Klimawandels – Schulschwänzen hilft auf Dauer nicht weiter..«
Aha.
Greta Thunberg sagt: »Die Klimakrise ist bereits gelöst. Wir kennen alle Fakten und die Lösungen. Wir müssen nur noch aufwachen und etwas ändern. Und warum soll ich für eine Zukunft lernen, die bald nicht mehr da ist?«

  
Der Club of Rome hat schon 1972 Die Grenzen des Wachstums veröffentlicht. Und wurde 1973 dafür übrigens mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
Aus der Begründung: »Diese Gruppe hat den Mut und die geistige Energie zum Entwurf einer lebenswerten Zukunft, … indem sie nüchtern die Grenzen einer endlichen Welt und ihrer Möglichkeiten zieht, und denen, die vollstrecken, Alternativen anbietet, innerhalb dieser Grenzen das Leben erträglich, verständlich, gerecht, also menschenwürdig zu machen.«