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Kompost für den Alltag

Aufgewacht

So what are we doing here? What has been done?
What are you gonna do about it when the world comes undone?
My voice feels tiny and I’m sure so does yours
But put us all together we make a mighty roar
Aus: RESILIENT von Rising Apalachia

Geht auf die Straße!
So wie die 250.000 Kölner Karnevalist:innen und andere Zivilist:innen, die Rosenmontag gegen Putins Angriffskrieg in der Ukraine demonstriert haben.

#StandWithUkraine

Kennst du das Land wo die Kanonen blühn?
Das Gedicht, gelesen von Erich Kästner, aus dem Lyrikband Herz auf Taille (1928)

Quelle: youtube

Kennst Du das Land? Es könnte glücklich sein.
Es könnte glücklich sein und glücklich machen!
Dort gibt es Äcker, Kohle, Stahl und Stein
und Fleiß und Kraft und andre schöne Sachen
Aus: Erich Kästner, Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühen?

Am 19. März finden bundesweit Antirassismus-Demonstrationen [zu den Veranstaltungen] statt. Am Internationalen Tag gegen Rassismus wird an das Massaker von Sharpeville/Südafrika vom 21. März 1960 erinnert.

Zum nächsten globalen Klimastreik am 25. März rufen nicht nur Fridays For Future auf.

Wie viele Krisen können wir gleichzeitig im Bewusstsein haben bzw. angemessen auf sie reagieren?
Im Vergleich zu Krieg und Klimakrise wirkt die Corona-Lage fast harmlos.

Heute beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit und ich werde versuchen, täglich eine Atem-Meditation zu machen. Diese Calm – Ease | Guided Meditation by Thich Nhat Hanh [verlinkt zu youtube] habe ich neulich entdeckt, nachdem ich in dem schönen Blog der Literaturschneiderei meiner BücherFrauen-Kollegin Sandra M. Schneider gelesen hatte, dass der viatnamesische Mönch Thich Nhat Hanh im Januar mit 95 Jahren verstorben ist.
Immer mal ganz zur Ruhe zu kommen in diesen verstörenden Zeiten, das kann nur gut tun.
»Breathing in, Breathing out … enjoy!« (Thich Nhat Hanh)

Thích Nhất Hạnh (1926–2022)

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Ich glaube, dass Gott aus allem,
auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Aus dem Glaubensbekenntnis von Dietrich Bonhoeffer (1906–1945)

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